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Ole Tied

 

Vereen für Heimatpläg, Heimatmuseum Ammerland e. V.

De Anfung mit den Heimatvereen, so säggt wie dat wenn wi dat kort nömt, 1872 in Twüschnohn at "Vereen ton Inreegholn van de Anlogen in un bi Twüschenohn". Domols gung dat üm de Verschönerung van Twüschenohn. Weer jo ok ne annere Tied. Mit den Anschluß an de Bohnlinie van Bremen un Ollnborg keemen jo ok väle Lüe an Sändagnomiddag no Twüschenohn un woln sick een goden Sondag moken. Disse Lüe möss man jo ok wat bäen.

 
125jahre
De Haupmaker de dat in de Hand nom har, weer een Major Günther von Berg ut Ollnborg, de sick na sein Densttied in Twüschenohn dollaten har.

Loterhin woor ut dissen „Verschönerungsvereen“ denn de Heimatvereen, so at he sick vandogen noch nömt.

1910 wur dat Burnhus boot und fors darna keemen den ok noch andere Hüs dort. So wor dat ene ganze Hoffanloog.

 
 
 
 
 

Die Chronologie des Museums: 

1909    
Grundsteinlegung des Museums im Oktober
1910
Feierliche Einweihung am 7. 6. 1910
1911
Es folgen zunächst die Nebengebäude wie Bargfred, Spieker, Scheune,Torfschuppen, Timmerkamer, Bootsschelf, Backofen, Immenschelf, Sod und Bleicherhütte. Der „Hoff“ mit Hopfengarten, Schelf, Holzhof und Bauerngarten werden angelegt.
1914
Das Heuerhaus wird, ein Jahr zuvor von Bauer Karl Reiners, Helle, als Geschenk zum Abbruch und Wiederaufbau erhalten, an seinem jetzigen Platz aufgebaut.
1914
Der Bauernwald – Hogenhagen – mit seinem großen Baumbestand an Stileichen wird erworben. Später wird hier ein Ehrendenkmal errichtet. So entsteht die volkstümliche Bezeichnung „Ehrenhain oder auch Heldenhain.
1928
Der „Dweersack“, ein Doppelheuerhaus kommt auf ein Grundstück neben den „Ehrenhain“. Im selben Jahr wird in unmittelbarer Nähe ein weiterer Haustyp, ein „Einraumhaus“ errichtet, welches aber 1938 durch Brandstiftung verloren geht.
1929
Die Dorfschmiede wird aufgebaut. Aus altem Material erbaut entspricht sie Vorbildern historischer Ammerländer Schmieden.
1941
Das Einraumhaus wird an seinem heutigen Standort wiedererrichtet.
1948
Ein Heuerhaus wird erworben und an die Nordseite des Zwischenahner Meeres gebracht, um es dort als „Fährkroog“, einem Gasthaus , zu nutzen.
1960
Die Windmühle aus Hüllstede kommt zum 50 jährigen Gründungsjahr der Museumsanlage als vorläufig letztes Gebäude nach Bad Zwischenahn in das Museumsgelände.
1993
Kauf des Anwesens Kapels in Specken und Umbau zum Museum Specken und Museumskroog Junker van der Spekken
1997
Der Schafskoven, 1947 unter ungeklärten Umständen abgebrannt, wird wiedererrichtet und feierlich eingeweiht.
2003
Aufbau der aus dem 17. Jahrhundert stammenden „Hots-Scheune“ die bis 1970 auf den gleichnamigen Bauernhof in Aschhausen stand.
 
 
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